Der schlaue Bankier
Es war einmal ein schlauer Bankier
auf dieser schönen Erde
der hatte einen tüchtigen Vater
und erbte von ihm sein Geld
Er dachte sich „Ich bin doch nicht blöd”
und ich lebe vom Geld Verleih,
ich bau mir eine große Bank,
für 10 % gibt’s da Kredit
für 10 % gibt’s da Kredit
Und viele Firmen liehen von ihm Geld,
zur Herstellung neuer Produkte
ihr Preis steht für Gewinn und Produktion
und den Zins des schlauen Bankiers
Der wurde immer reicher und reicher
und er verstand schon bald
dass jeder ganz egal was er kaufe
einen Teil an ihn bezahlt
stetig mehr an ihn bezahlt
Die Menschen wurden ärmer und ärmer
und kauften nun weniger ein,
auch der Staat nahm Kredit – er wollte nun stützen,
tappt auch in die Zinsfalle rein
So gingen viele Firmen Konkurs,
da erkannte der schlaue Bankier,
Schuld haben er und seine Kollegen,
durch den Zins den sie verlangen,
schaffen sie den Wachstumszwang
Die Arbeitslosen wollten mehr und mehr
starke Führung, die Heil verspricht,
erkennen nicht die große Gefahr:
die Erde wird bald wieder in Flammen steh’n,
wie alle 70 Jahre vielleicht untergeh’n
So forschte er nach neuem Geldsystem,
frei von Zinsgewinn, Spekulation,
ein Tauschmittel, das jedem dient,
und nicht nur die Reichsten belohnt!
Er erzählte es den anderen Bankiers,
doch die konnten ihn nicht verstehn,
sie sahen sich auf sicherer Seite
und wollten ihn nicht mehr sehn
ja sie wollten ihn nicht mehr sehn
So zieht er nun von Stadt zu Stadt,
verbreitet die neue Idee,
und hier und da sieht man sie schon,
die Gutscheine mit neuem Leben,
frischer Wind für die Region
Wohl denn der schlaue Mann erkennt,
die Zeit scheint endlich reif,
dass wir uns von alten Geschwüren befrei’n
das kann die Chance sein,
für’s neue Haus, ein wichtiger Stein
Das kann die Chance sein,
wenn es nur genügend versteh’n!


