Garantiert GEMA frei!!!       Garantiert GEMA frei!!!

Wagenlied

Ja wir leben in dem kleinen Haus am Ende der Strasse, wo Fuchs und Hase
Sich sagen gute Nacht, der Tag ist vollbracht, nun können wir ruh'n
Denn morgen gibt es viel zu tun, dann wollen wir frei sein, und auch bereit,
denn es ist nun Zeit, weiter zu geh'n, denn nicht bei allen sind wir gern geseh'n.

Unser Häuschen steht auf hölzernen Rädern, und es hat Flügelfedern
Und es trägt uns mit sich fort, an einen besseren Ort.
Wir haben hier nun den dritten Frühling erlebt, das zarte Beben, wenn sich der Schleier hebt,
nach mancher klaren, kalten Winternacht, wenn wir vom Klang der Stille nachts erwacht

Ja so mancher hielt es nicht mehr aus, zu seh'n wie viel Freiheit, dem Menschen möglich,
wenn er wirklich will, zu leben sein Ziel, hier im Augenblick
Vielleicht warf ein Neider einen Blick, nun gibt's kein Zurück, nun müssen wir geh'n,
denn es ist nun Zeit, der Weg ist noch weit, und die Apfelblüte werden wir nicht mehr seh'n.

Ich weiß noch wie ich uns'ren Wagen abgeholt, auf der Landstrasse wurd'ich ständig überholt,
ich saß auf meiner Zugmaschine und lächelte dabei, und fühlte mich voll Zuversicht und frei.
Zuhause hab' ich ihn dann erst mal ausgebaut, mit viel Liebe er wurde uns're zweite Haut,
er gab uns Freiheit und Beständigkeit, er war uns beides Sehnsucht und Geborgenheit.

Tja, wo solt' ich denn auch anders hin, er gibt mir den Sinn, erinnerrt mich täglich,
wer ich wirklich bin, und das unser Sinn, nicht wirklich zu finden
in Geld, Macht, Reichtum, - immerhin, mit bleibt der Gewinn, das unsere Neider,
nicht wirklich glücklich, doch ich wünschte sehr, das sie es wär'n,
denn selber glücklich würden sie nicht andres Glück verwehr'

Und solange sind wir Zigeuner, und ziehen von Ort zu Ort,
und singen abends unsere Lieder, von einem fernen Ort.