Der Wolf
Sie haben es niemals gewagt ihren eigenen Weg zu geh'n
Doch wenn sie einen freien Wolf auf ihrer Traumesfährte seh'n
Dann werden sie zum bösen Tier und sie jagen Ihn dafür
Weil er sie an den eigenen Traum erinnert hat.
Sie wollen ihren hunger still'n doch sie werden niemals satt
Weil etwas tief in Ihnen drin den Lebensmut begraben hat.
Und weil sie innerlich so leer fall'n sie dann über jene her
Die unter Einsatz aller Kraft ein kleines Stück des Wegs geschafft.
Sie sprühen Geifer Mordrio und Gift und Galle auf sie hin
Sie sehen wieder einen Sinn Zerstörungswut ist ihr Gewinn
So wird der kleine Gernegroß -seine Herzensschmerzen los
Und anstatt der Bitterkeit tritt die Selbstgerechtigkeit.
Und so verleugnen sie den Wolf der noch tief in ihnen drin
Und sie buckeln unterwürfig- sich zu den Jägern hin
Und ihre Hetzkampagne scheint bald schlimmer als die der Jäger noch
Denn jeder Schlag schlägt auch ins eig'ne Herz ein großes Loch.


